Rechenprobleme! - ...wie „der Knopf auf geht!“



Im Alter von 3-6 Jahren entscheidet sich, ob ein Kind die Fähigkeiten entwickelt, Rechnen zu lernen. Geschieht das aus irgendeinem Grund nicht oder nur unvollkommen, werden alle Versuche der Schule und der Eltern dem Kind das Rechnen zu erklären, scheitern. „Hausaufgabennahkampf am Küchentisch” ist dann meist das Resultat.

In der Rechentherapie werden Verbesserungen dann erreicht, wenn nachträglich die Fähigkeiten entwickelt werden können, die dem Lernen vorangehen.

Ursache des Problems ist meist nicht mangelnde Intelligenz, sondern eine Verwirrung auf der elementaren Stufe, die z.B. durch Orientierungsschwierigkeiten in Raum, Zeit oder Relation entsteht.

Matthias Gradenwitz hat ein Programm entwickelt, bei dem Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt durch kreative und gedankliche Prozesse mit den zehn Bausteinen der Logik vertraut gemacht werden. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung der Rechenfähigkeit. Es ist bekannt, dass es bei Kindern mit Lernschwierigkeiten einen Punkt gibt, an dem „der Knopf aufgeht“.

Mit seiner Hilfe ist es möglich, diesen Vorgang gezielt in Gang zu bringen. Er dauert in der Regel drei bis fünf Therapietage. Danach kann das Kind noch nicht alles rechnen, jedoch Schritt für Schritt Rechnen lernen. Rechnen üben macht auf einmal Sinn und dadurch auch Freude.

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